Telegramm

05.02.2017 16:00 | KEK Kunsteisbahn Küsnacht
Zuschauer: 170

GCK Lions
2 : 5
0:1 / 2:2 / 0:2
HCB Ticino Rockets
2
Tore
5
9
Strafen 2’
4
1
Strafen 10’
0
Torschützen
0:1
11’ (Schnüriger, Guidotti) Trisconi
0:2
23’ (Hrabec) Stucki
0:3
31’ (Dotti) Incir
32’ (Hinterkircher, Sidler) Ulmann
1:3
40’ (Ulmann) Hinterkircher
2:3
2:4
41’ Hrabec
2:5
60’ (Riva, Guidotti) Stucki
05.02.2017

Nach den Play-offs schwimmt auch der Schweizercup davon

Die GCK Lions verloren das Spiel der beiden Letzten gegen die Ticino Rockets mit 2:5 und rutschten wieder auf den letzten Platz ab. Wenn sie nicht mindestens 10. Werden, können sie nächste Saison nicht am Schweizercup teilnehmen.

 

Im ersten Spielabschnitt waren die Einheimischen noch mehrheitlich überlegen, lagen aber durch ein Powerplay-Tor 0:1 in Rückstand. Unvermögen im Abschluss, zu komplizierte Spielweise, ungenaue Zuspiele, Fehlpässe um das eigene Tor und Vieles mehr prägten nicht nur das Startdrittel, sondern zogen sich durch das ganze Spiel. Es war eines der schlechtesten der gesamten Saison. Es schien den Spielern an Motivation zu fehlen, fast keiner weiss, wie es in Zukunft für weitergeht.

 

Bis zur Spielhälfte erzielten die Gäste noch einmal zwei Treffer in Überzahl, womit wieder einmal ein 0:3-Rückstand perfekt war. Als Tim Ulman kurz nach dem dritten Gegentreffer endlich ein Tor zum 1:3 gelang und Mattia Hinterkircher mit einem Glücksschuss vom Bully weg gar noch zum 2:3 traf, schien eine Wende noch möglich.

 

Ein gegnerischer Ausschluss gleich nach der zweiten Pause verstärkte diese Hoffmung. Doch es kam anders, denn die Tessiner realisierten in Unterzahl das entscheidende 2:4, womit der Wille der Zürcher gebrochen war. Mit zahlreichen Strafen verbauten sich die GCK Lions den Schlussspurt selbst. Ajoie, Zug und Thurgau heissen die letzten drei Gegner. Der 10. Rang und damit die Qualifikation für den Schweizercup liegt noch drin. (hpr)

 

GCK Lions – HCB Ticino Rockets 2:5 (0:1, 2:2, 0:2)

Eishalle KEK, Küsnacht. - 170 Zuschauer. – SR: Mandioni/Prugger; Ambrosetti/Betschart. – Tore: 11. Trisconi (Schnüriger, Guidotti – Ausschluss Oejdemark) 0:1. 23. Stucki (Hrabec – Ausschluss Miranda) 0:2. 31. Incir (Trisconi – Ausschluss Sidler) 0:3. 32. Ulmann (Hinterkircher, Sidler) 1:3. 40. (39:11) Hinterkircher (Ulmann) 2:3. 41. (40:46) Hrabec (Stucki – Ausschluss Incir!) 2:4. 60. (59:37) Stucki (Riva, Guidotti – Ausschlüsse Ulmann, Baltisberger; Zaccheo Dotti) 2:5. – Strafen: 9×2 Minuten plus 10 Minuten (Baltisberger, unsportliches Verhalten) gegen GCK, 4x2 Minuten gegen Ticino.

 

GCK Lions: Zürrer; Geiger, Sidler; Büsser, Baltisberger; Luchsinger, Braun; Oejdemark; Hinterkircher, Ulmann, Marois; Högger, Diem, Bachofner; Puntus, Prassl, Miranda; Zumbühl, Allevi, Lazarevs.

 

Ticino Rockets: Müller; Rochat, Isacco Dotti; Tosques, Zacheo Dotti; Montandon, Riva; Trisconi, Goi, Incir; Stucki, Guidotti, Hrabec; Colombo, Schnüriger, Mazzoleni; Camarda, Spinedi.

 

Bemerkungen: GCK Lions ohne Liniger, Peter (beide verletzt), Berni, Hardmeier, Karrer, Suter (alle Junioren). 10. Pfostenschuss Diem. 54. Pfostenschuss Riva. GCK von 58:00 bis 58:09 und von 59:03 bis 59:37 ohne Torhüter. Timeout: 53:46 GCK, 59:03 Ticino. – Schüsse: 24:52 (11:15, 6:19, 7:18). - Best Players: Wolfgang Zürrer und Noele Trisconi.