Telegramm

22.10.2016 17:00 | KEK Kunsteisbahn Küsnacht
Zuschauer: 480

GCK Lions
0 : 6
0:2 / 0:1 / 0:3
Rapperswil-Jona Lakers
0
Tore
6
5
Strafen 2’
4
Torschützen
0:1
16’ (Altorfer, Profico) Casutt
0:2
19’ (Berger, McGregor) Schmutz
0:3
28’ (Berger, Altorfer) Casutt
0:4
41’ (Knelsen, Mason) Aulin
0:5
48’ (Knelsen) Aulin
0:6
54’ (Berger, Profico) Casutt
22.10.2016

SCRJ Lakers erteilen den Junglöwen mit 6:0 eine Lektion

Die Rapperswil-Jona Lakers steigerten sich mit zunehmender Spieldauer, waren effizienter im Überzahlspiel und hatten mit Corsin Casutt einen Vollstrecker mit Hattrick (3 Tore). Der Sieg gegen die GCK Lions war absolut in Ordnung, fiel aber etwas zu hoch aus.                                                                            

«Super Rappi» skandierten die zahlreich mitgereisten SCRJ-Fans am Schluss. Schon während der gesamten Spielzeit hatten sie ihre Mannschaft lautstark unterstützt und fast für Heimspiel-Atmosphäre gesorgt. Am Schluss war es einie richtiggehende Demonstration der Gäste gegen das Farmteam der ZSC Lions.

Ausgeglichener Start

Das der Sieg zuletzt etwas zu hoch ausfiel, zeigte auch das Schussverhältnis von 35:30 für die Lakers. Doch die Partie begann absolut ausgeglichen. Die GCK Lions konnten an ihre guten Leistungen in den letzten sieben Spielen (6 Siege, u.a. im Cup gegen Ambri und auswärts gegen Leader La Chaux-de-Fonds) anknüpfen und verlangten den Lakers alles ab. Das erste Drittel war völlig ausgeglichen, mit schnellen Spielzügen, guten Defensivleistungen und einem leichten Chancenplus der Zürcher. 

Führung entgegen Spielverlauf

Der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften waren nach zwanzig Minuten zwei Treffer. Beim ersten gegnerischen Ausschluss drückten die Lakers vehement, mussten die Scheibe aber zum 1:0 ins Tor würgen. Torschütze war wie später auch im Powerplay Corsin Casutt. Dem zweiten Treffer war eine grosse Chance der GCK Lions vorausgegangen. Doch Michael Tobler hatte einmal mehr pariert. Im Gegenstoss überlistete Nils Berger einen Verteidiger und passte vors Tor zu Reto Schmutz, einem ehemaligen GCK-Junior, der mit einem satten Schuss traf. 

Auch der zweite Spielabschnitt war mehrheitlich ausgeglichen. Allerdings bauten nach dem 3:0, wieder durch Corsin Casutt, wieder in Überzahl, die Junglöwen merklich ab. Sie schienen etwas desillusioniert nach ihren unbelohnten Bemühungen und dem klaren Rückstand. Die Rapperswil-Jona Lakers andererseits begannen nun immer solider, das Spiel zu kontrollieren und gerieten nie mehr in Gefahr.

Kür im letzten Drittel

Der letzte Spielabschnitt wurde zur Kür der Rapperswiler. Endlich war auch das Traumduo Aulin-Knelsen mit zwei Treffern erfolgreich. Das 4:0 durch Jared Aulin 44 Sekunden nach der zweiten Pause war die endgültige Entscheidung. Obwohl sich die jungen GCK Lions weiterhin redlich bemühten, waren sie gegen die gross aufspielenden Gäste auf verlorenem Posten. Ein grosser Pluspunkt war die Torhüterleistung von Michael Tobler, der sich gegen 30 Schüsse wehrte, etwa ein halbes Dutzend «Big Saves» zu verzeichnen hatte und schliesslich seinen Shutout problemlos über die zeit brachte. Die Lakers sind für das Cupspiel von morgen Dienstag gegen Lausanne bestens gerüstet, während die GCK Lions auf die alte Weisheit der verunglückten Hauptprobe berufen und so auf ein gelungenes Cuspiel gegen Davos hoffen müssen.

Hampi Rathgeb 

GCK Lions – SCRJ Lakers 0:6 (0:2, 0:1, 0:3)

Eishalle KEK, Küsnacht. – 480 Zuschauer: - SR: Boverio; Cattaneo/Kehrli. – Tore: 16. Casutt (Affolter, Profico – Ausschluss Puntus) 0:1. 19. Schmutz (Berger, McGregor) 0:2. 28. Casutt (Berger, Affolter – Ausschluss Hinterkircher) 0:3. 41. (40:44) Aulin (Knelsen, Mason) 0:4. 48. Aulin (Knelsen) 0:5. 54. Casutt (Berger, Profico – Ausschluss Geiger) 0:6. - Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen GCK, 4-mal 2 Minuten gegen Lakers.

GCK Lions: Zürrer; Büsser, Sidler; Karrer, Peter; Geiger, Braun; Seiler; Högger, Liniger, Hinterkircher; Zumbühl, Diem, Bachofner; Berni, Ulmann, Suter; Puntus, Prassl, Miranda; Lazarevs.

Lakers: Tobler; Blatter, Geyer; Mason, Profico; Maier, Sataric; Zanzi; Aulin, Knelsen, Rizzello; Hügli, Vogel, Hüsler; Altorfer, Brandi, Casutt; Berger, McGregor, Schmutz. 

Bemerkungen: GCK Lions ohne Allevi, Luchsinger (beide verletzt), Breiter (überzählig). Lakers ohne Auriemma, Bader, Grossniklaus, Guerra, Gurtner, Schaub. - Best Players: Bryan Peter und Corsin Casutt.

Stimmen zum Spiel

Tim Ulmann (Captain GCK): «Wir hatten einen guten Start, konnten aber unsere Chancen nicht ausnutzen, auch nicht im Powerplay. Wir gaben uns zwar Mühe, doch spätestens nach dem 0:3 verloren wir unser Konzept. Zudem wurden die Lakers immer stärker und gewannen verdient.»                                                                                                                                                    

Niki Altorfer (ex-GCK): «Es gefällt mir ausgezeichnet in Rappi, dennoch habe ich stets Kontakt zu den GCK-Spielern. Doch Mitleid hatte ich deshalb nicht. Wir waren effizient im Powerplay und Michi Tobler im Tor war heute grosse Klasse.»

Corsin Casutt (3-facher Torschütze): «Wir haben im Powerplay etwas Neues ausprobiert und es hat bestens geklappt. Die Mannschaftsleistung war super, jeder kämpfte für jeden, das Forechecking war gut und das Powerplay sehr gut. Das nächste Mal müssen wir 60 Minuten voll spielen und nicht erst Anlauf nehmen.» hpr