Telegramm

20.12.2016 20:00 | KEK Kunsteisbahn Küsnacht
Zuschauer: 250

GCK Lions
0 : 4
0:3 / 0:1 / 0:0
Rapperswil-Jona Lakers
0
Tore
4
9
Strafen 2’
6
1
Strafen 10’
0
Torschützen
0:1
8’ (Profico, Grossniklaus) Hoffmann
0:2
11’ (Sataric, Altorfer) Aulin
0:3
11’ (Hügli, Knelsen) Casutt
0:4
37’ (Grossniklaus, Bader) Sieber
20.12.2016

Gegen die SCRJ Lakers völlig überfordert, frühe Entscheidung: 0:4

Nach 0:6 und 1:5 mussten sich die GCK Lions den Rapperswil-Jona Lakers auch bei der dritten Begegnung klar mit 0:4 beugen. Die Gäste waren klar und in allen Belangen überlegen, die Gastgeber kämpften wenigstens defensiv aufsässig, waren aber offensiv völlig harmlos.

 

Der Rapperswiler Sieg stand früh fest. Nach elf Minuten hiess das Resultat schon 0:3, wobei Schiedsrichter Erard, wie aufgefordert, vor allem in den ersten Minuten scharf pfiff und nicht weniger als fünf Strafen gegen die GCK Lions und eine gegen die Lakers aussprach. Diese Überzahlsituationen nutzten die Gäste konsequent aus. Zwar war der erste Treffer durch Luca Hoffmann noch bei Vollbestand gefallen. Der Gastspieler aus Winterthur verwertete blitzschnell einen Abpraller. Dann sassen gleich zwei Zürcher auf der Strafbank, als Aulin das 2:0 (bei doppelter Überzahl) und schon 33 Sekunden später Casutt das 3:0 (bei einfacher Überzahl) erzielten. Diese Effizienz der Rapperswil-Jona Lakers bedeutete bereits die Entscheidung.

 

Bei den Einheimischen haderte man mit den Schiedsrichter-Entscheiden, allerdings auf beiden Seiten. Sportchef Simon Schenk fasste dies wie folgt zusammen: «Die GCK Lions mit ihrem Rumpfteam waren insbesondere vom Schiedsrichter, aber auch vom Gegner total überfordert.» Dies sagt eigentlich alles aus. Die Gäste dominierten die Partie von A bis Z und gerieten kaum je in Gefahr, auch nur einen Gegentreffer zu erhalten. Torhüter Michael Tobler konnte zwar einen Shutout feiern, musste sich darauf aber nicht allzu viel einbilden, denn von einem Arbeitsabend zu sprechen, wäre fast eine Übertreibung.

 

Mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz stellte Sieber bereits in der 37. Minute das Schlussresultat von 4:0 her. Der Rest der Partie war ohne grosse Höhepunkte. Die Lakers spielten etwas unbekümmert, verwalteten ihren Vorsprung professionell, während die GCK Lions zwar tapfer verteidigten, aber beinahe ohne Torchancen blieben.

 

Mit diesem klaren und unproblematischen Sieg haben sich die Rapperswil-Jona Lakers für die überraschend hohe 1:7-Niederlage gegen Ajoie rehabilitiert und können sich weiter nach vorne orientieren. Die GCK Lions bleiben trotzdem weiterhin im Kampf um den letzten Play-off-Platz, den noch vier Mannschaften unter sich ausmachen werden.  (hpr)

 

GCK Lions – Rapperswil-Jona Lakers 0:4 (0:3, 0:1, 0:0)

KEK. 250 Zuschauer. SR Erard; Huguet/Rebetez. – Tore: 8. Hoffmann (Profico, Grossniklaus) 0:1. 11. (10:24) Aulin (Sataric, Altorfer/Ausschlüsse Suter, Liniger) 0:2. 11. (10:57) Casutt (Hügli, Knelsen/Ausschluss Liniger, weitere Strafe angezeigt) 0:3. 37. Sieber (Grossniklaus, Bader) 0:4. – Strafen: 9×2 plus 10 Minuten (Sidler) gegen die GCK Lions, 5×2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.

 

GCK Lions: Guntern; Geiger, Sidler; Peter, Braun; Hächler, Büsser; Seiler; Puntus, Liniger, Bachofner; Berni, Lazarevs, Hardmeier; Allevi, Suter, Hinterkircher; Schir, Breiter.

 

Rapperswil-Jona Lakers: Tobler; Blatter, Geyer; Maier, Sataric;  Profico, Grossniklaus; Guerra, Schaub; Rizzello, Aulin, Altorfer; Hügli, Knelsen, Casutt; Bader, Vogel, Sieber; Hoffmann, Studer, Schmutz.

 

Bemerkungen: GCK Lions ohne Högger, Luchsinger, Ulmann, Zumbühl (alle verletzt), Baltisberger (ZSC Lions), Diem, Karrer, Miranda, Prassl (alle U20-WM); Rapperswil-Jona Lakers ohne Auriemma, Brandi, Frei, Gurtner, Mason, McGregor, Zanzi (alle verletzt) und Hüsler (gesperrt). Gedenkminute vor Anpfiff für die Opfer beim LKW-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin. 57. Peter verletzt ausgeschieden. Schüsse: 23:38 (5:19, 6:12, 12:7). – Best Players: Bryan Peter und Dion Knelsen.